Mein MacBook Pro hat nun eine integrierte SSD unter der Haube. Nachdem ich mich seit geraumer Zeit dabei erwischt habe immer wieder “Na, komm’ schon.” zu murmeln, wenn er wieder mal langsam unterwegs war, habe ich mich dazu entschlossen das optische Laufwerk durch eine SSD zu ersetzen (genau genommen dort die HDD einzubauen und die SSD zu ergänzen). Es handelt sich um meinen ersten Mac, der mich noch eine Weile begleiten soll. Ich sehe keinerlei Bedarf ihn einzutauschen.

Der Umbau war schon sehr spannend. Zunächst die HDD ausgebaut, dann das optische Laufwerk. An dessen Platz rückte dann die HDD mittels einem Adapter von hardwrk. Und an den ursprünglichen Platz der HDD schließlich die SSD. Ich habe mich für eine von Samsung entschieden mit 120GB Speicher. Diese ist von hardwrk empfohlen worden und da ich sie nur für das OS und die Apps brauche, wird der Speicherplatz ausreichend sein. Danach lief auch alles reibungslos und die Wartezeiten wegen der Datentransfers begannen.

Zunächst den Mac im Recovery Modus gebootet um auf der SSD Maverricks neu zu installieren. Hier bestünde auch die Möglichkeit es direkt vom einem Stick zu laden, vorausgesetzt man hat zuvor ein Image des OS darauf geladen. Diese Variante stand mir nicht zur Verfügung, also blieb mir nichts anders übrig als es über das Netzwerk zu laden. Das ging ewig, hat aber nicht weiter gestört. Ich konnte die Zeit mit anderen Dingen nutzen. Und danach dann wie bei jeder Neuinstallation die Frage der Migration von einer TimeMachine, die ich dieses Mal mit Ja beantwortete. Da musste ich dann nur noch darauf achten, dass er den Benutzerordner, die Einstellungen und die Apps emigriert, jedoch nicht den Rest. Alles andere soll ja auf der HDD bleiben, also die ganzen Dateien des Alltags. Das ging dann auch noch ein Weilchen. Danach noch den Benutzerordner mit dem auf der HDD verknüpfen, Updates machen, 2x neustarten (man, geht das schnell!) und schon fertig!

Das war dann am späten Abend. Der ganze Prozess vom Aufschrauben des Gehäuses bis zur Wiederinbetriebnahme des Macs hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das optische Laufwerk habe ich nun in einem externen Gehäuse und wird wohl die meiste Zeit zu Hause bleiben. So selten wie ich das in der Vergangenheit brauchte, muss das nicht immer mit auf Reisen kommen. Um weiterhin den DVD-Player (die APP) für DVDs und die Eject-Taste der Tastatur nutzen zu können, müssen noch ein paar softwaretechnische Eingriffe vorgenommen werden, aber das eilt nicht. Auf der HDD schlummert noch das “alte” OS vor sich hin, bis es in 1-2 Wochen final im Papierkorb landen wird – einfach nur zur Sicherheit und als „Backup“ bis dahin.

Erstes Fazit: Der absolute Wahnsinn! Ich habe aus meinem mittlerweile träge gewordenen Mac aus dem Jahre 2009 (Mid-Version) wieder eine Rakete gemacht und werde für den Rest des Studiums bestimmt noch eine ganze Menge Freude damit haben. Bis 2016 ist ja auch noch eine Weile hin. Was danach kommt, wird sich zeigen. Denn: Nichts bleibt für die Ewigkeit. Für ca. 150,- hat sich das Upgrade aber auf jeden Fall gelohnt! Ich habe wieder eine superschnelle Maschine und zudem mehr Speicherplatz gewonnen.

Nichts bleibt für die Ewigkeit

Titelbild: hardwrk – SATA3-Adapter-Kit für MacBook (Pro)

CC BY-SA 4.0 Nichts bleibt für die Ewigkeit von Fabian Felbick ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Fabian

Baccalaureus Oeconomiae. Kommunikator, Pfadfinder und bodenständiger Erdbewohner. Interessiert an Skandinavien, der Raumfahrt, Podcasts und Medien sowie spektakulären Ereignissen wie der re:publica.